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Satzung

Projektverbund Gartenhorizonte Niedersachsen e.V.

 

Gegründet am: 29.11.2011

 
§1  Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Projektverbund Gartenhorizonte Niedersachsen e.V.“ und wird im Folgenden Verein genannt.
Der Verein hat seinen Sitz in der Ortschaft Ilhorn in der Gemeinde Neuenkirchen (Heidekreis)  Die Einrichtung einer Geschäftsstelle, sowie deren Sitz bestimmt der jeweilige Vorstand.
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er im Namen den Zusatz „e.V.“
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
 
 
§2  Zweck
Der Zweck des Vereins ist die Bewahrung, Sicherung und die Weiterentwicklung der Gartenkultur in Niedersachsen.
Der Satzungszweck wird insbesondere auf  folgende Weise verwirklicht:
  1. Die Aktivitäten im Projektverbund (Tagungen, Workshops, Veröffentlichungen Präsentationen von Gärten und Parks, Gartenfeste etc.) bilden den Kern der Vereinsarbeit.
  2. Der Verein agiert als Interessenvertreter zur Beförderung der Gartenkultur in Niedersachsen zwischen überregionalen und regionalen Einrichtungen und Verbänden sowie öffentlich rechtlichen Körperschaften und verdeutlicht den Stellenwert des Projektverbundes gegenüber Entscheidungsträgern.
 
 
§3  Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Der Verein ist politisch und weltanschaulich neutral
 
 
§4  Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Vereinsziele unterstützt.
Die Mitgliedschaft kann entweder als Ordentliches Mitglied oder als Fördermitglied beantragt werden. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht.
Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag.
 
 
§5  Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch Tod,  Auflösung, Ausschluss  oder Austritt aus dem Verein. Der Austritt hat unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres durch eine schriftliche Kündigung zu erfolgen. Der Austritt ist erstmalig nach Ablauf des ersten Mitgliedsjahres möglich. Der Ausschluss erfolgt bei vereinsschädigendem Verhalten, bei grobem und wiederholtem Verstoß gegen die Satzung und wenn ein Mitglied trotz Mahnung mit mehr als 6 Monaten mit der Beitragszahlung im Rückstand ist. Der Vorstand entscheidet über den Ausschluss.
 
 
§6  Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Zuwendungen
Der Verein finanziert seine Aufgaben durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Zuwendungen.
Von den Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Über Höhe und Fälligkeit der jeweiligen Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.
Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit das Mitglied gegenüber dem Verein nicht von den fälligen geldlichen Verpflichtungen, die bis dahin entstanden sind.
Die Aufnahmegebühr beträgt zwei Jahresbeiträge, Gründungsmitglieder sind hiervon befreit.
 
 
§7  Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
 
 
§8  Vorstand
Der vertretungsberechtigte Vorstand des Vereins iSv. § 26 BGB besteht aus dem    1.Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassenwart, je zwei der Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinschaftlich.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins ehrenamtlich; die Zahlung von Aufwandsentschädigungen an den Vorstand ist jedoch zulässig.
Der Vorstand kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der gesamten stimmberechtigten Mitglieder abberufen werden.
 
§9  Zuständigkeiten des Vorstands
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
  1. Geschäftsführung und Verwaltung des Vereinsvermögens;
  2. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung;
  3. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung;
  4. Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts;
  5. Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.
 
§ 10  Wahl und Amtsdauer des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei  Jahren gewählt, gerechnet von der Wahl an. Im jährlichen Turnus scheiden zwei bzw. drei Mitglieder des Vorstands aus. In der ersten Wahlperiode amtieren der   1. Vorsitzende *) und ein weiteres Vorstandsmitglied drei Jahre. Der Vorstand bleibt gegebenenfalls bis zur Neuwahl im Amt.
Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wiederwahl ist zulässig. Auf Antrag kann die Abstimmung geheim erfolgen.
Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
 
 
 
§11 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands
Der Vorstand tritt in regelmäßigen Sitzungen – mindestens einmal im Jahr – zusammen.
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem seiner Stellvertreter, unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen werden. Eine Einberufung per E-Mail ist zulässig. Die Einberufungsfrist beträgt 2 Wochen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung folgenden Tag.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens Zweidrittel aller gewählten Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
Die Sitzungen des Vorstandes sind in einem Ergebnisprotokoll zu dokumentieren.
 
§12  Kassenprüfung, Kassenprüfer, Jahresabschluß
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer.
Die Kassenprüfung umfasst den Kassenbestand, die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung, die Einhaltung der Haushaltspläne und die Umsetzung der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüssen mit Finanzbezug.
Insbesondere obliegt den Kassenprüfern die Prüfung;
  1. der Kasse und der Kontostände der Vereinskonten,
  2. der Einhaltung des Haushaltsplanes nach Höhe und Inhalt der einzelnen Ansätze,
  3. der Richtigkeit und Vollständigkeit der Belege,
  4. der Buchungen auf Ordnungsmäßigkeit,
  5.  der Einnahmen und Ausgaben,
Die Kassenprüfung findet jährlich nach Abschluss des Geschäftsjahres so rechtzeitig statt, dass der ordentlichen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) der Prüfbericht vorgelegt werden kann, er muss den Vorschlag über die Entlastung oder Nichtentlastung des Vorstandes enthalten.
 
§13  Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ein Drittel der ordentlichen Mitglieder anwesend ist.
Jedes Vereinsmitglied ist mit einer Stimme stimmberechtigt. Organisationen mit mehreren Projekten haben eine Stimme. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht.
Die Mitgliederversammlung kann natürlichen und juristischen Personen sowie Behörden, die im Rahmen des Vereinszwecks tätig sind, im Einzelfall ein Gastrecht an der Mitgliederversammlung einräumen. Diese Gäste haben kein Stimmrecht.
Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der Anwesenden über
  1. die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans;
  2. die Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstands;
  3. die Entlastung des Vorstands;
  4. die Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer;
  5. die Festsetzung von Vereinsordnungen, insbesondere der Beitragsordnung und der Mitgliederordnung;
  6. die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes;
  7. die Wahl der Kassenprüfer;
  8. die Beschlussfassung zur Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
  9. Beschlüsse der Mitgliederversammlungen, sie werden im Protokoll festgehalten;
 
 
§ 14  Einberufung der Mitgliederversammlung
Die Einberufung der Mitgliederversammlung findet einmal jährlich,  im ersten Halbjahr statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich per Post oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
Anträge auf Änderung und Ergänzung der Tagesordnung sind drei  Wochen vor der Mitgliederversammlung, schriftlich per Post oder per E-Mail an die vom Vorstand angegebene Adresse zurichten.
 
 
§15  Außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Drittel der Mitglieder dies beim Vorstand schriftlich unter Angaben des Zwecks und der Gründe beantragt.
 
 
§16  Auflösung des Vereins
Über die Auflösung des Vereins kann nur eine allein für diesen Zweck einberufene Mitgliederversammlung beschließen. Für die Auflösung müssen drei Viertel der erschienen ordentlichen Mitglieder stimmen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Schegelstr.1, 53113 Bonn. Das Vermögen ist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzender und einer der Stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
*) Alle Funktionsbezeichnungen gelten – in Übereinstimmung mit der bestehenden Sprachregelung- für männliche und weibliche Personen.
 

Die vorstehender Satzung wurde durch Beschluss des Vorstandes am 18.05.2012 geändert.

 

Die Vorstand des Vereins zeichnen wie folgt:

 

  1. Katharine v. Schiller LandPark Lauenbrück       3. Burkhard Allwardt, Agenda21 Tostedt
  2.